Heimsieg gegen Halstenbek

Nach der gestrigen knappen Kiste gegen den KSK Rivalen Hannover haben wir uns vorgenommen, die Dramatik beim heutigen Spiel gegen Halstenbek auf ein Minimum zu reduzieren. Als erste Maßnahme wurde der Schiri getauscht. Unsere Schiedsfrau Sanni machte gleich zu Beginn deutlich, dass es hier und heute nix zu lachen gibt und ließ mit einer unmissverständlichen Geste erahnen, dass Sie nicht vor dem Einsatz Ihrer druckfrischen gelben und roten Karte zurückschrecken würde.

Zum sportlichen Geschehen: Roger und Ludi bestätigten mit erneut starken Leistungen Ihre derzeitige Topform. Rainer Hebisch und Thorsten Bätje begleiteten die beiden in der Startachse, blieben aber mit Ihren Ergebnissen dezent im Hintergrund.

In der Mittelachse setzte dann Jan unsere neu eingeführte „Gib-dem-Gegner-Hoffnung-Taktik“ erfolgreich um und verwirrte Anwesende mit einem mäßigen Auftritt. Diese neue und raffinierte Strategie wurde bereits am Vortag erfolgreich von Sascha getestet, verfehlte aber gegen die Halstenbeker ihre Wirkung. Stefan Prentkowksi und Oliver Kovacevic kamen mit durchaus akzeptablen Ergebnissen von der Bahn. René konnte der neuen Mittelachsentaktik nichts abgewinnen und sicherte sich mit einem starken Auftritt den Toursieg.

Damit war der Drops weitestgehend gelutscht, lediglich Höchstergebnisse durch die verbleibenden beiden Starter der Halstenbeker hätten zu einem Kieler Punktverlust führen können. Aber Andreas Seidel und Jochen Kählert waren sich relativ früh darüber einig, dass hier heute nix Spannendes mehr passieren sollte. Und so konnte Alex den zu diesem Zeitpunkt führenden Roger um ein Holz toppen und auch Jörn verließ die Bahnen mit einem sehr guten Ergebnis und einem Lächeln auf den Lippen.

Hausaufgaben erledigt – in drei Wochen geht es dann in die Ferne nach Stade und Bremerhaven.

Sascha Brinks

etv_halstenbek Spieltag 02