Start in die Meisterrunde

An diesem Wochenende begann in der Kegelbundesliga die zweite Phase. Nach der ersten Gruppenphase, die für uns nicht ganz optimal gelaufen ist, startet jetzt die Meisterrunde mit den vier besten Mannschaften der zweiten Gruppe. Wenn wir noch einmal in die Titelvergabe eingreifen wollen, dann müssen wir zu Hause ohne Punktverlust bleiben.

Zunächst sollte mit NKC/Iduna Berlin der Aufsteiger des letzten Jahres seine Visitenkarte auf unserer Baustelle im ETV-Heim abgeben. Wir begannen dieses Spiel mit René und Kai, die es mit Matthias und Sebastian auf Seiten der Gäste zu tun bekommen sollten. Während Kai sich schnell ein wenig absetzen konnte, musste René bis zur zweiten Hälfte warten, ehe auch er sich ein wenig vom Gegner absetzen konnte. Mit 925 Holz von Kai und 909 von René hatten wir aber zwei sehr gute Ergebnisse auf unserer Habenseite. Die Gäste kamen auf 892 und 888 Holz.
Die Mittelachse mit Frank und Roger traf auf Dirk und Andreas. Auch hier gab es sehr schnell einen großen Vorsprung für Roger, während sich Frank erst spät vom Gegner lösen konnte. Am Ende konnten aber beide den Vorsprung ausbauen. Roger mit 910 und Frank mit 899 konnten sich über den Ergebnissen der Gäste platzieren.
Jetzt mussten Alex und Sascha auf die Bahnen, um das gute Ergebnis zu vervollständigen. Und wieder bot sich das Bild der ersten beiden Ketten. Alex zog gegen Jörg sehr schnell davon und Sascha und Bejamin boten einen offenen Schlagabtausch. Bis zum 75. Wurf war das Rennen offen, dann hatte Benjamin eine kleine Schwächephase, die Sascha konsequent ausnutzte und sich ein wenig absetzen konnte. Am Ende konnte Benjamin mit 894 das beste Ergebnis der Gäste erreichen. Da Alex mit 919 und Sascha mit 907 sich nahtlos in unsere guten Ergebnisse einreihten, konnten wir NKC/Iduna mit der Höchststrafe auf die Reise nach Oldenburg schicken.

Am Sonntag erwarteten wir mit Hertha BSC Berlin eine der stärksten Gastmannschaften der letzten Jahre. Wir begannen erneut mit Kai und René, die sich der Angriffe von Patrick und Nico erwehren sollten. Und wie die beiden sich wehrten. Vom ersten Wurf an waren beide hoch konzentriert und spielten sich quasi in einen Rausch. Die Herthaner konnten mit jeweils 889 nicht mithalten und bereits nach dem ersten Drittel war das Rennen quasi entschieden. René (928) und Kai (931) waren nicht zu schlagen.
Im Mitteldrittel sollten Roger und Jörn gegen Sebastian und Norbert auf die Platte. Beide konnten sich klar gegen die Gegner durchsetzen und Jörn mit 914 spielte ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis. Roger kam auf 893 und somit keimte bei den Herthanern noch einmal die Hoffnung auf sich ein paar Einzelwertungspunkte zu verdienen.
Diese sollten Gerhard und Timo holen, die sich mit Alexander und Sascha auf unserer Seite duellierten. Die Duelle gingen für die Berliner deutlich verloren. Alex (926) und Sascha (911) waren nicht in Gefahr zu bringen, aber das Ergebnis von Roger konnten beide Gäste angreifen. Während Timo mit 900 deutlich an Roger vorbeiziehen konnte, war es bei Gerhard erst die letzte Kugel, die die Entscheidung bringen sollte. Die geforderte Neun fiel nicht und wir konnten uns über weitere 56 Einzelwertungspunkte freuen, da Roger die 893 vorgelegt hatte.



Der große Gewinner des Spieltages war die Mannschaft von Union Oberschöneweide, die in Hannover einen Punkt und in Seedorf sogar alle drei Zähler entführen konnte. Auch Fehrbellin durfte sich über zwei Punkte gegen Hannover und Seedorf freuen.
In den nächsten vier Auswärtsspielen Ende Februar und Mitte März müssen wir uns eine gute Ausgangsposition für die letzten Heimspiele Ende März erspielen. Ohne Auswärtspunkte ist der Titel nicht mehr zu gewinnen.

René Richter