ETV zurück an der Tabellenspitze!

Am 23. und 24. Februar standen in der 1. Bundesliga die Spiele 17. und 18. für die SG ETV/Phönix Kiel auf dem Spielplan. An diesem Wochenende sollte in den beiden Heimspielen die Tabellenführung zurückerobert werden. Die gastierenden Gegner: die abstiegsbedrohten Stavenhagener und Stralsunder.

Das Spiel gegen SV Blau-Weiß 76 Stavenhagen wurde schnell zu einer einseitigen Sache. Für den ersten Durchgang standen wie gewohnt Kai Ludorf (916) und Roger Dieckmann (911) auf der Bahn. Ihre Gegenspieler Sven Wiesener (868) und Steffen Ast (887), Tagesbester bei den Stavenhagenern, konnten zu keiner Zeit Kai und Roger in Bedrängnis bringen. Und so erspielten die beiden einen Vorsprung von beachtlichen 72 Holz.
Im Mittelblock betraten Jörn Kemming (896) und Jan Künstler (881) das Spielgerät. Auch in diesem Durchgang wurde relativ schnell klar, dass die Blau-Weißen Andreas Huth (883) und Dirk Strese (874) keinen Boden gutmachen konnten.
Die Schlussstarter Alexander Eggers (887) und Felix Grill (891) konnten befreit aufspielen, da die Stavenhagener Schlussstarter Klaus-Dieter Zaluski (865) und Torsten Schwarz (870) keinen Zugriff zu den Bahnen fanden und klar unterlegen waren. Am Ende stand ein ungefährdetes 3:0 im Spielbericht. Leider verpassten Jan und Alex die Marke von 888 Holz, um den Stavenhagenern die „Höchststrafe“ zu erteilen.

„So bitte morgen nochmal“ resümierte Ersatzspieler Sascha Brinks am Schluss eines gelungenen Spieltages.

Bei herrlichem Kegelwetter, strahlend blauer Himmel, begrüßten die Kieler die Hansestädter aus Stralsund. Nach einer kurzen Mannschaftsbesprechung entschloss man sich für die gleiche Aufstellung wie am Vortag. In der Startformation traten Kai Ludorf (899) gegen Joachim Rasch (868) und Roger Dieckmann (919) gegen Andreas Kammann (894) an. Wie am Samstag auch, bekam die Mittelachse einen Vorsprung (56 Holz) mit in die Partie.
Die gut aufgelegten Akteure Jörn Kemming (903) und Jan Künstler (905) zerlegten die Stralsunder Kegler Christian Ziems (872) und Jan Schmuhl (831) deutlich. Somit hatte die Schlussachse die Möglichkeit die Höchststrafe zu erteilen.
Alexander Eggers (895) erfüllte diese Aufgabe, doch Felix Grill (867) konnte nicht an seine super Leistung vom Vortag anknüpfen und verpasste die gewünschte Marke von 895 Holz, doch kein Grund sich zu grämen, denn das Spiel ging klar 3:0 für die SG ETV/Phönix Kiel aus.

Ein großer Wermutstropfen im Schlussspurt um die Deutsche Meisterschaft ist der gesundheitliche Ausfall von Mannschaftskapitän René Richter. Jetzt müssen die verbleibenden 7 Kieler das Fehlen von René kompensieren, auch von dieser Stelle nochmal „Gute Besserung“! Als Tabellenführer reisen die Ellerbeker in die nächsten Spiele. „Ein knapper Vorsprung von 2 Punkten erlaubt noch keine Freudensprünge –  in 14 Tagen müssen wir aus den Auswärtspartien etwas Zählbares mitnehmen, damit der Vorsprung bis zum Ende reicht“, analysiert Roger Dieckmann den weiteren Verlauf. Am 9.3. geht es nach Schwerin und am 10.3. nach Seedorf.

Jörn Kemming