Damenbundesliga mit denkbar knappen Ergebnissen

Am 28. Januar 2018 hatten die Ellerbeker Damen mit Bremen und Peine zwei starke Gegner auf den unbekannten Bahnen in Bergedorf. Das vermeintlich schwerere Los im ersten Spiel gegen Bremen begannen die Kielerinnen mit Beate Böttjer (859 Holz) und Nancy Prievenau (858) mit 49 Holz Vorsprung.

Die Mittelachse mit Vanessa Nitschmann (862) und Katja Sommer (875) gab dann jedoch 18 Holz ab. Die Bahnen waren schwer zu bespielen – darum war das Ziel, den Vorsprung zu halten. Jede Bahn und jeder Ansatz barg eine neue Überraschung.

Britta Felgendreher (882) und Steffi Kock (872) spielten sehr gute Ergebnisse, mussten jedoch noch einmal 6 Holz abgeben.

Jetzt kam auch noch Pech dazu. Trotz verbliebener 25 Holz Vorsprung ergab sich in der Einzelunterwertung ein Gleichstand mit den Bremerinnen. Da diese die Spielerin mit dem Höchstwurf hatten, bekamen sie noch den begehrten Zusatzpunkt. Das Spiel endete somit 2:1 für ETV.

Motiviert dadurch, wenigstens 2 Punkte bereits erkegelt zu haben, ging es im zweiten Spiel gegen die Peinerinnen, die schon im oberen Drittel der Tabelle stehen.

Die Startachse wieder mit Beate Böttjer (854) und Nancy Prievenau (878) besetzt, erspielte sich einen kleinen Vorsprung von 8 Holz.

In der Mittelachse lief es für Katja Sommer (853) und Vanessa Nitschmann, die zusammen mit der eingewechselten Sandra Eggers (855) erreichte, nicht so gut gegen die Peinerinnen.

Leider mussten die beiden Schlussspielerinnen mit einem Rückstand von 25 Holz auf die Bahn. Auch die Damen aus Peine schickten noch einmal ihre nervenstärksten Keglerinnen raus. Jedoch machten ihnen Steffi Kock (872) und Britta Felgendreher (874) das Leben nicht leicht. 5 Holz konnten Sie aufholen.

Damit waren bereits die Spielpunkte verloren, und zu allem Pech ergab die Einzelunterwertung erneut einen Gleichstand. Auch hier gewann Peine den Zusatzpunkt, da die Spielerin mit dem Höchstholz aus Peine kam. Die Kielerinnen verloren mit 0:3 und belegen drei Spiele vor Abschluss der Saison den 7. Platz.

Katja Sommer