Harter Kampf um Punkte in der Bundesliga der Damen

Am vergangenen Wochenende standen für die 1. Damenmannschaft der ETV zwei Begegnungen mit Berliner Mannschaften auf den Bahnen in Ammersbek bei Hamburg auf dem Programm. Im letzten Jahr hatte der Spielort uns leider kein Glück und auch keine Punkte gebracht. Gegen die bis dato in der Tabelle schlechter platzierte Mannschaft der SG Union Oberschöneweide und den Aufsteiger KSC Schwarz-Weiß Berlin wollte man es diesmal besser machen. Dass beide Mannschaften nicht zu unterschätzen sind, zeigte sich jedoch gleich im ersten Spiel.

Ellerbek musste zunächst gegen Oberschöneweide ran. Die Startachse mit Vanessa Nitschmann (873 Holz) und Nancy Prievenau (866 Holz) begann souverän, musste den Gegnerinnen Sharon Gerkhardt (876) und Nadine Schulz (876) auf den anspruchsvollen und fehlholzträchtigen Bahnen jedoch einen leichten Vorsprung lassen.
In der Mittelkette hatten Katja Sommer (859) und Sandra Eggers, die sich nach sechs Bahnen gegen Beate Böttjer (848) auswechseln ließ, ebenfalls ihre Schwierigkeiten. Die Berlinerinnen Astrid Wesemann (871) und Susanne Ziegler (881) konnten den ETV Damen weitere wichtige Hölzer abnehmen, so dass die Schlusskette trotz toller Ergebnisse von Britta Felgendreher (886) und Stefanie Kock (883) gegen die Niederlage nichts mehr ausrichten konnte. Katharina Franke (882) und Ramona Zellmer (871) sorgten am Ende dafür, dass Oberschöneweide mit einer sehr geschlossenen Mannschaftsleistung verdient alle 3 Punkte einsackte.

Zeitgleich hatte Schwarz-Weiß Berlin in einem extrem spannenden und engen Spiel gegen die SG Nine Pin Hamburg überraschend den Zusatzpunkt gewonnen.
Mit einer Gesamtholzzahl von 5240 mussten sie sich den Hamburgerinnen zwar mit 5 Holz geschlagen geben, hatten aber auch 25 Holz mehr als die Damen der ETV auf gleichen Ansätzen gespielt.
Es würde also auch gegen den Aufsteiger kein leichtes Spiel werden. Vorne ging diesmal Bea (864) zusammen mit Nancy auf die Bahn, die mit 883 Holz gleich im ersten Durchgang das höchste Ergebnis in dieser Begegnung spielte und damit die Konkurrenz gut in Schach hielt.
Auch Katja (882) schien sich inzwischen auf die Bahnen eingestellt zu haben und nahm ihrer Gegenspielerin Pauline Lötzsch (858) Holz um Holz ab. Mit Ingrid Cassube (874) hatte Vanessa (873) die schwerere Aufgabe, die sie jedoch wie schon im ersten Spiel routiniert parierte.
So ging die Schlussachse mit 20 Holz Vorsprung auf die Bahn. Steffi (882) und Britta (877) behielten die Nerven und konnten am Ende trotz der starken Ergebnisse von Anja Ritter (881) und Chantal Cassube (880) den Sieg für die ETV sichern.

Ellerbek verweilt vor der Weihnachtspause damit auf Platz 6 im Tabellenmittelfeld, hat aber mit nur 3 Punkten Rückstand in einer sehr ausgeglichenen Damen Bundesliga immer noch Chancen auf einen Treppchenplatz.

Sandra Eggers